Wenn Männer und Engel gemeinsam singen

Zum Sommerkonzert luden der MGV 1891 Kettenheim und der Kinder- und Jugendchor „Singing Angels“ am 16. Juni in die Kettenheimer Kirche ein. Der Leiter des MGV, Fritz Stock, hatte den musikalischen Ablauf an den Jahreszeiten orientiert. Auf den Eröffnungsteil mit einem Liedbeitrag des MGV und der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vereins, Jürgen Lehmann, und Hausherrin Pfarrerin Anja Krollmann begann der sommerliche Part. Nach zwei Liedern des MGV übernahmen die Singing Angels, unter der Leitung von Jonas Janson die Bühne. Gerahmt wurden die musikalischen Teile durch Texte, gelesen von Christina Stock und Anja Krollmann. Die Gesänge begleiteten die Chorleiter am E-Piano. Stücke des MGV bereicherten Marion Pfleger mit Saxophon und Mundharmonika sowie Christina Stock mit der Altflöte. Gegen Ende des Konzerts sangen die beiden Chöre gemeinsam mit den Besuchern den Gospel „Kumbaya“.

Fritz Stock dirigierte das gemeinsame Singen, während Jonas Janson auf dem E-Piano die Begleitung übernahm. Foto: Laura Klein
Fritz Stock dirigierte das gemeinsame Singen, während Jonas Janson auf dem E-Piano die Begleitung übernahm. Foto: Laura Klein

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Musikalisch geprägte Feiertage der K-Zeit

Die Feiertage der K-Woche wurden dieses Jahr in besonderer Weise musikalisch begangen: Sabine Lindner aus Erfurt, die sich auf mittelalterliche Musik spezialisiert hat, war zu Gast und begleitete die Gottesdienste an Gründonnerstag, Karfreitag und in der Osternacht mit Gesang und verschiedenen Instrumenten wie Harfe, Kantele, Portativ, Glockenspiel, Flöte und Drehleier.

Den Auftakt der spirituellen Zusammenkünfte bildete das Tischabendmahl, das dieses Jahr erstmals in der Kettenheimer Kirche stattfand. An langen Tischreihen, die im Kirchenschiff aufgestellt worden waren, nahmen die Gottesdienstbesucher Platz.

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Iroschottische Bildkunst zum Greifen nah

Klangvoll und anschaulich entstand das mittelalterliche Irland mit seinen Klosterruinen und Kunstschätzen für die Besucher, die zum musikalischen Vortrag des Shamrock Duos am 27. Oktober in die Kettenheimer Kirche gekommen sind. Titel und Zentrum der Veranstaltung war das „Book of Kells“ – eine reich bebilderte und kunstvoll verzierte Abschrift der vier Evangelien aus dem 8. und 9. Jahrhundert, entstanden vermutlich in den Schreibstuben des Klosters auf der schottischen Insel Iona. Zum Schutz vor Wikingereinfällen wurde sie in die Abtei Kells nach Irland gebracht, wo sie zwischenzeitlich gestohlen wurde. Dabei ging der legendäre kostbare Einband verloren. Heute befindet sich das Original der Handschrift im Trinitiy College in Dublin und kann dort als wertvolles Artekaft des iroschottischen Mönchtums bewundert werden. 

Zwischen den einzelnen Informationseinheiten über Historie und Herstellung des Buches, gelesen von Jupp Fuhs, spielte das Duo keltische Weisen, gesungen von Hilde Fuhs.
Zwischen den einzelnen Informationseinheiten über Historie und Herstellung des Buches, gelesen von Jupp Fuhs, spielte das Duo keltische Weisen, gesungen von Hilde Fuhs.
Foto: Anja Krollmann

 

Professionelle Musiker boten erstklassiges Konzert in Kettenheim

Eine musikalische Reise vom Barock bis in die Neuzeit bot der Konzertabend „Classical mood“ dem interessierten Publikum am 13. Januar in der Kettenheimer Kirche.

Im weihnachtlich geschmückten Altarraum konzertierten (von links nach rechts im Bild) Jürgen Zimmer (Gitarre), Heidrun Höflinger (Sopran) und Ji-Hyun Son (Querflöte). Alle drei sind Musikpädagogen aus dem Frankfurter Raum. 	           Foto: Anja Krollmann
Im weihnachtlich geschmückten Altarraum konzertierten (von links nach rechts im Bild) Jürgen Zimmer (Gitarre), Heidrun Höflinger (Sopran) und Ji-Hyun Son (Querflöte). Alle drei sind Musikpädagogen aus dem Frankfurter Raum.
Foto: Anja Krollmann

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Brot, Wein und Musik bereicherten den Tag

Ein Konzert mit Werken des Barock bildete den Auftakt der Reihe „Panem-Vinum-Musicam“ des ev. Dekanats Alzey, das am 1. August in der Freimersheimer ev. Kirche stattfand. Es konzertierte das Flötenensemble Wörrstadt unter der Leitung von Thomas Renner, der an diesem Abend auch die restaurierte Stumm-Orgel zum Erklingen brachte. Während die Orgel dem Motto des Konzerts treu blieb und Werke barocker Meister, wie die Partita BWV 827 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und das Capriccio VIII von Johann Jakob Froberger (1616-1667) spielte, lud das Flötenensemble die Zuhörer in spätere Musikepochen ein, beginnend mit Werken der Wiener Klassik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), wie dem Menuett in F-Dur, gefolgt vom romantischen Walzer in F-Dur des Komponisten Johannes Brahms (1833-1897) bis hin zum neuzeitlichen Pomp and Circumstances von Edward Elgar (1857-1934).

Das Flötenquintett begann mit Mozart. Foto: Anja Krollmann
Das Flötenquintett begann mit Mozart. Foto: Anja Krollmann

 

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