Ins Wasser fällt ein Stein ganz heimlich still und leise, so heißt es in einem Lied. Heimlich still und leise war auch die Atmosphäre am frühen Ostermorgen, als wir uns um 6 Uhr gemeinsam aufmachten,  die Osternacht im Garten der Esselborner Kirche zu feiern.

Der Morgen war noch dämmrig, den Altar zierte ein Kreuz. Doch am Himmel war schon die Rötung der aufgehenden Sonne zu sehen. Fotos von Susanne Schopp und Oliver Weber

Gemeinsam mit der Dekanin, Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel, die kurzfristig für Anja Krollmann eingesprungen war, und etwa 20 Gottesdienstbesuchern feierten wir die Auferstehung Jesu. 

Christ ist erstanden, so klingt es am Ostermorgen in vielen Ländern und Kirchen. Mit Tagesanbruch breitet sich der Osterjubel aus, klingt über den ganzen Erdball. Die Botschaft des Evangeliums und die Predigt erzählen vom Geheimnis des Ostertags, sie machen die Botschaft greifbar und spürbar für alle, die sie hören: Mit der Auferstehung Jesu wird uns neues Leben geschenkt.

Zunächst traurig standen die Frauen am Grab und suchten den Leichnam Jesu. Sie konnten nicht glauben was geschehen war. Ähnlich erging es den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Doch da erscheint ein Engel am Grab, er sagt Maria die frohe Botschaft und sie erkennt Jesus. Maria bringt die Nachricht zu den Jüngern: Er ist wahrhaftig auferstanden. Gott schenkt uns neuen Mut und neue Kraft. Gott hat uns seine Liebe offenbart. So hörte es auch die Gemeinde am 17. April 2022 bei der Feier des Ostermorgens in Esselborn.

Klänge des evangelischen Posaunenchores halfen den Gottesdienst festlich zu gestalten. Nach und nach schmückten Blumen den Altar und die Sonne zeigte sich mehr und mehr.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde ein Osterfeuer entzündet. Bei einer Tasse Kaffee und einem kleinen Snack blieb Zeit gemeinsam die Freude des Osterfestes zu teilen.

Es war ein gelungener Ostermorgen, der allen Anwesenden sehr gefallen hat. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, dass diese wundervolle Osternacht noch lange in Erinnerung bleiben wird. Text von Susanne Schopp