Konfirmationsjubiläum in Wahlheim

Wegen der Renovierung der Kettenheimer Kirche fand der Gottesdienst zur Goldenen Konfirmation dieses Jahr in Wahlheim statt. Elf Jubilarinnen und Jubilare trafen sich am Palmsonntag im Hof des evangelischen Gemeindehauses, um gemeinsam mit Pfarrerin Anja Krollmann in die Kirche einzuziehen. Zur Feier der Goldenen Konfirmation kamen Sonja Best-Meyer geb. Best, Edeltraud Boller geb. Schneider, Birgit Fath geb. Claus, Irmtraud Friedrich geb. Discher, Edgar Maslejak, Klaus Merz, Mächtelt Milch geb. Schmadel, Hiltrud Neu geb. Linck, Edeltraud Zinck geb. Hauck und Gisela Zinck geb. Mosis.

Die Jubilarinnen und Jubilare stellten sich nach dem Festgottesdienst zum Gruppenfoto in der Kirche auf.
Foto von Mirco Schmadel

 

Mitgliedern des Konfirmandenjahrgangs, die zum Fest verhindert waren, wurde im Fürbittengebet gedacht. Dies sind Ortrud Damberger geb. Schach, Otto Klingenschmitt, Reinhard Lehmann, Norbert Seiberling, Gerlinde Steuerwald geb. Knell, Hildegard Stoll geb. Burkhard, Marion Waldmann geb. Schäfer. 

Auch jenen, die aus dem Kreis der Jubelkonfirmanden verstorben sind, wurde ein Gebet gewidmet. Die feiernde Gemeinde erinnerte sich an Bernd Schmidt, Egon Paff und Harald Weil.

In ihrer Ansprache nahm Pfarrerin Krollmann auf eine Legende aus dem Buch Genesis, Kapitel 32, Vers 23 ff. Bezug. Sie erzählt von Jakobs Kampf am Jabbok, in der Jakob mit einem Engel um den Segen Gottes ringt. Der Stammvater gewinnt, kommt aber mit einer verrenkten Hüfte davon. „Auch der Segen“, erklärte die Pfarrerin, „verhindert nicht, dass wir im Leben verletzt oder enttäuscht werden. Segen bedeutet, dass wir von Gott begleitet sind, was immer passiert, und dass Gott uns ins Leben führt.“

Wer im kommenden Jahr das Jubiläum der Goldenen, Diamantenen oder Eisernen Konfirmation feiern will, ist herzlich eingeladen, sich Mitte Januar 2016 im Kettenheimer Pfarramt zu melden. Dort befindet sich ein Konfirmationsregister mit Namen der Mitglieder eines Jahrgangs. Nicht bekannt sind im Pfarramt aktuelle Namen und Wohnorte. Es liegt also an der Einsatzbereitschaft der Jahrgänge, ob eine Jubelkonfirmation zustande kommt. Dafür braucht es freiwillige Helfer, die sich auf die Suche nach Adressen und Telefonnummern ihrer Mitkonfirmanden machen. 

Die aktuellen Daten werden auf einer Liste im Pfarramt gesammelt. Von dort aus werden Einladungen an die Jubelkonfirmanden versandt. In die Einladung können Informationen über den weiteren Verlauf eines Festes aufgenommen werden. Die Angeschriebenen werden in ihrer Einladung um Rückmeldung gebeten, ob sie am Gottesdienst und dem anschließenden Beisammensein teilnehmen. Die Rückmeldungen kommen ins Pfarramt und werden von dort aus an die Planungsgruppe weitergegeben. Je früher Antworten kommen, umso leichter ist es für die Verantwortlichen, das Fest vorzubereiten. 

Die meisten Jubilare finden es schön, dieses Ereignis in einem Gottesdienst zu feiern. Es bietet die Chance, sich der Nähe Gottes bewusster zu werden, Rückblick auf das eigene Leben zu halten, für Gutes und Schönes zu danken, Schweres zu klagen, Kontakte neu zu knüpfen, Beziehungen wiederherzustellen oder bestehende Verbindungen zu halten. Das nächste Fest zur Jubelkonfirmation wird am 20. März 2016 in der Kettenheimer Kirche gefeiert. A. K.