Beschädigte Kirchhofmauer saniert

Die von einem Linienbus Ende April beschädigte Kirchhofmauer in Esselborn ist wieder repariert. Das Infoschild zur Geschichte des Gotteshauses konnte geborgen und wieder an der Mauer befestigt werden.

Vom entstandenen Schaden ist nichts mehr zu sehen. Aus den vorhandenen Steinen wurde die Kirchhofmauer wieder zusammengesetzt werden. Foto: Anja Krollmann
Vom entstandenen Schaden ist nichts mehr zu sehen. Aus den vorhandenen Steinen konnte die Kirchhofmauer wieder zusammengesetzt werden. Foto: Anja Krollmann

Kirchen in unseren Gemeinden wieder offen

Corona ist für alle neu. Auch die Kirchengemeinden im Kettenheimer Grund hat es vor nie gekannte Herausforderungen gestellt. Als bekannt wurde, dass ab Ende Mai wieder Gottesdienste möglich sind, wenn dabei bestimmte Schutzmaßnahmen eingehalten werden, gab das einen ersten Hoffnungsschimmer, weil etwas Normalität zurückkehrte. Um die hohen Hygieneauflagen in der Praxis zu erproben, wurden aber meist nur in größeren Kirchen sonntags Gottesdienste angeboten. So gab es zentrale Feiern in Albig, Eppelsheim, Flonheim, Wöllstein, Wörrstadt und Gau-Odernheim. Teams aus Küstern, Organisten, Ehrenamtlichen und Pfarrern hielten das geistliche Leben aufrecht.

Taufen in unseren Gemeinden konnten bei schönem Wetter den Sommer über draußen stattfinden. Dabei entstanden sehr persönliche und kreative Feiern. In Esselborn zum Beispiel wurden auf dem Kirchhof ein Stuhlkreis aufgestellt, ein Altar errichtet und in der Mitte eine Wasserfläche installiert.

Die Wasserfläche zierte ein Taubenbild in der Mitte. Die Tauffamilie hatte zudem blühende Blumen hineingestellt.     Foto: Manfred Hund
Die Wasserfläche zierte ein Taubenbild in der Mitte. Die Tauffamilie hatte zudem blühende Blumen hineingestellt. Foto: Manfred Hund

 

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Simbabwe präsentierte sich beim Weltgebetstag

Jeden ersten Freitag im März feiern Christinnen und Christen aller Konfessionen weltweit den Weltgebetstag mit einem ökumenischen Gottesdienst. Dieses Mal kam der Entwurf des Gottesdienstes mit Liedern und Gebeten aus Simbabwe, ein Land im Süden Afrikas zwischen Mosambik und Botswana gelegen. „Steh auf und geh!“, lautet das Motto, das Frauen des Weltgebetstagkomitees in Simbabwe für diesen Tag ausgesucht hatten. Auch in der Wahlheimer Kirche wurde am Abend des 6. März 2020 ein Gottesdienst unter diesem Motto gefeiert. Gestaltet wurde er von katholischen und evangelischen Frauen aus dem Kettenheimer Grund.

Iris Karl, Michaela Glöckner und Elke Zorner (von links nach rechts) hießen die Gottesdienstbesucher willkommen.   Foto: Anja Krollmann

Iris Karl, Michaela Glöckner und Elke Zorner (von links nach rechts) hießen die Gottesdienstbesucher willkommen. Foto: Anja Krollmann

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Gemeindeleben in Zeiten von Corona: Was hat sich geändert? Was ist möglich?

Es ist eine andere Zeit, in der wir leben. Am 15. März gab es im Kettenheimer Grund den letzten Gottesdienst, bevor der Lockdown, das Herunterfahren des öffentlichen Lebens kam und die Pandemie unseren Alltag veränderte. Kirchen und Gemeindehäuser wurden geschlossen. Gottesdienste, Jubelkonfirmation, Kindergottesdienst, Konfirmandenunterricht, Kirchenvorstandssitzungen, Chorproben, Mitarbeiterbesprechungen, Jugendtreff wurden abgesagt, Taufen und Trauungen verschoben. Beerdigungen fanden im engsten Familienkreis und unter freiem Himmel statt.

Ostern kam und ging still vorüber. Stille am Karfreitag lässt sich aushalten. Sie gehört zu diesem Tag dazu. Aber Ostern ohne fröhliches Halleluja in der Kirche? Das macht wehmütig. Die gemeinsame Feier fehlte besonders am Ostertag. Das Ansehen des Fernsehgottesdienstes tröstete wenig, half es doch nicht über die fehlende leibhaftige Gemeinschaft hinweg.

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Wie kann man geschützt andere treffen? Die Chiller zeigen, wie das geht!

Trotz Corona und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen andere zu treffen, ist das Ziel des Jugendtreffs „Die Chiller“. Der Treff hat seine Räume im Ev. Gemeindehaus in Wahlheim, wo bis vor einigen Wochen Jugendliche mit Mitarbeitenden des Ev. Dekanats Alzey-Wöllstein regelmäßig donnerstags zusammengekommen sind. Seit der Pandemie ist das Gemeindehaus für solche Angebote geschlossen. Persönliche Begegnungen in Gruppen sind durch die gesetzlichen Regelungen untersagt.

Also ließen sich die Mitarbeitenden des Treffs: Kerstin Schuh, Gemeindepädagogin des Ev. Dekanats, und Sina Fuchs, ehrenamtliche Mitarbeiterin aus Esselborn, etwas einfallen, damit die Chiller in Kontakt bleiben. Sie luden die Jugendlichen zu Wettspielen ein, die jeder und jede für sich Zuhause machen und mit dem Handy aufnehmen kann. Dabei kamen witzige Situationen und Fotos zustande, die wir in diesem Gemeindebrief abdrucken dürfen. Kerstin Schuh erklärt dazu:

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